Und wieder zurück

Nach insgesamt 13 Stunden Flug plus Wartezeit in Houston sind wir nun in Frankfurt angekommen und warten müde auf den ICE nach Köln. In Las Vegas wäre es jetzt halb 4 morgens (hier ist es jetzt halb 11). Ich versuche auf alle Fälle den ganzen Tag wach zu bleiben, um die Jetlag-Effekte frühzeitig zu bekämpfen. Marlene wird das aber sicher nicht schaffen. Bin mal gespannt, wie es Montag mit der Schule klappt.

What happens in Vegas, stays in Vegas (Part II)

Heute ist ja Halloween. Und das ist eine ziemlich große Nummer hier in den USA. Die ganze Zeit schon gibt es in JEDEM Laden eine Halloween-Abteilung. Seit ein paar Tagen laufen auf fast allen TV-Sendern abends Grusel-/Horrorfilme. Und heute ist dafür der Höhepunkt. Das merkt man auch in Las Vegas. Sehr viele, wenn nicht die meisten Leute sind verkleidet. Eigentlich ganz lustig. Habe ein paar Kostümideen für Karneval bekommen. Aber um das klar zu stellen. An den Karneval in Kölle kommt das hier natürlich nicht dran!

Wir sind jedenfalls eben den „Strip“ hoch und runtergelaufen und sind ganz kaputt hier im Hotel wieder angekommen. Die Koffer sind schon sortiert, um 6h geht der Wecker. Morgen wird dann die Heimreise Richtung Good ol‘ Germany angetreten!

Vielleicht ist das der letzte Beitrag, bevor wir in Deutschland sind? Mal sehen – kommt drauf an, ob wir zwischendurch mal Internet haben.

Wir freuen uns auf den Flug, der erst nach Houston, Texas geht und dann nach Frankfurt. Beides mit Lufthansa – und der zweite Flug mit dem Airbus 380, dem größten Passagierflugzeug, das es gibt. Marlene interessiert natürlich nur, wie das Entertainmentsystem ausgestattet ist. Mich interessiert so was gar nicht…. 😉

 

What happens in Vegas, stays in Vegas (Part I)

Das gilt natürlich nicht so richtig für uns. Wir berichten….

Aber nur kurz, weil wir gleich noch losziehen. Die knapp zwei Stunden bis Las Vegas verlief über den Hoover Dam. Bei Shopping Outlet Center South machten wir dann einen längeren Stop. Sooo viel haben wir dann aber doch nicht eingekauft. Irgendwie macht es keinen Sinn, so viel Zeit zu verplempern für ein paar Euro Ersparnis. Aber wir haben ein paar schöne Mitbringsel entdeckt 🙂

Im New York New York haben wir dann eingecheckt. Und was haben wir als erstes gemacht? Natürlich sind wir mit der Achterbahn gefahren, die rund ums Hotel führt. Das war klasse! Dann noch schnell zum berühmten Schild gelaufen „Welcome to Las Vegas“ und nun machen wir eine kleine Verschnaufpause. Mal sehen, ob ich später noch was einstelle. Schließlich geht es morgen früh los.

Grand Canyon

Der letzte Tag, bevor es nach Las Vegas geht, sollte dem Grand Canyon gehören. Ich hatte ihn ja schon mal vor 4 Jahren gesehen, aber wenn man schon mal hier in der Gegend ist, dann gehört das natürlich zum Pflichtprogramm! Eigentlich ist jetzt absolute Nebensaison. Trotzdem waren für meinen Geschmack sehr viele Leute dort. Da will ich mir gar nicht vorstellen, wie es im Sommer ist. Das wäre mir persönlich zu voll. Die Aussicht in den Canyon ist natürlich wahnsinnig. Aber nach den vielen Dingen, die wir in den letzten Tagen erlebt und gesehen haben, wird das vielleicht gar nicht richtig gewürdigt. Das kommt bestimmt erst, wenn zu Hause die Bilder sortiert und gesichtet werden.

Auf der Fahrt nach Kingman sind wir ein Stück auf der historischen Route 66 gefahren. In Seligmann konnten wir ein paar schöne Fotos machen. Das Motel hier ist allerdings nicht so besonders. Das hatten wir schon deutlich bessere Unterkünfte. Aber was solls. Ist ja nur für eine Nacht. Morgen früh fahren wir nach Las Vegas! Das liegt nur 1,5 Stunden von hier entfernt. Da haben wir viel vor, deshalb gehts heute früh ins Bett 🙂

Antelope Canyon

Der Antelope Canyon ist ganz anders, als die bisherigen Canyons, die ich so kennengelernt habe. Zu besichtigen ist er nur mit einem Führer. Vor einigen Jahren sind da mal ein dutzend Touristen ums Leben gekommen. Eine „Flashflood“ kann sich bilden, wenn starke Regenfälle auftreten. Und dann steht die komplette Schlucht nicht nur unter Wasser, sondern es wird auch alles mitgezogen, was sich dort drin befindet.

Von oben scheint die Sonne rein und an den Wänden wird das Licht ganz bizarr reflektiert. Und das ergibt diesen Effekt, den man vielleicht auf den Fotos sehen kann. Es war sehr schön, vor allem unser Führer war sehr nett und hat viele Tipps gegeben, wie und wo man die besten Fotos machen kann.

Anschließend sind wir dann noch zum „Horseshoe Bend“ gefahren. Und das wars heute schon. Wir lassen es heute mal etwas gemütlich angehen, bevor morgen der Grand Canyon auf dem Programm steht!